Silica
Abkürzung (und engl. Bezeichnung) für Siliziumdioxid
Siliziumdioxid kann in kristalliner oder amporpher Form vorliegen. Die häufigste kristalline Erscheinungsform in der Natur ist Quarz. Quarz bildet den Hauptbestandteil von Sand und kommt in vielen Gesteinen wie z.B. Granit vor.
Auch die amorphen Formen von SiO2 sind in der Natur weit verbreitet. Sie entstehen, wenn Gesteine hohen Temperaturen ausgesetzt sind (z.B. bei Vulkanen). Opale gehöhren zu dieser Gruppe.
Siliciumdioxid ist ein sehr harter, gegen chemischen Angriff und Verwitterung beständiger Stoff. Sehr feinteiliges amorphes SiO2 setzt sich allerdings in wässrigen Suspensionen langsam zu Kieselsäure (SiO2 x n H2O) um. Häufig wird aus diesem Grund Siliziumdioxid fälschlicherweise auch als Kieselsäure bezeichnet.
Synthetisches amorphes SiO2 wird als Füllstoff in Kunststoffen, Gummi, Farben und Klebstoffen verwendet. Auch in der Lebensmittelindustrie wird SiO2 eingesetzt - als Lebensmittelzusatzstoff (E 551). Es handelt sich dabei um eine sogenannte Rieselhilfe, die man beispielsweise in Gewürzen und Gewürzmischungen findet.
In Oberflächenbeschichtungen und Lacken sollen SiO2-Nanopartikel hauptsächlich die Härte und Kratzfestigkeit der Oberflächen erhöhen.

