Grosses Marktpotential
Experten und Expertinnen schätzen, dass das weltweite Marktpotential für Nanotechnologien im Jahr 2015 bei mehr als 2.5 Billionen US-Dollar liegen könnte. Dies umfasst vor allem Entwicklungen von neuen Produkten oder Verbesserungen von bestehenden Produkten in den Bereichen Medizin, Chemie, Elektronik und IT, OptischerOptische Eigenschaften: Fähigkeit eines Materials, mit Lichtwellen zu wechselwirken. Industrie, Automobilbau, Textil, Umwelt-, Energie- sowie Bautechnik.
In der industriellen Produktion bieten NanomaterialienObjekte, Verbunde oder Strukturen mit Abmessungen von 1-100 Nanometern in mindestens einer Dimension. Vorteile, wenn es um die Prozessoptimierung und die Einsparung von Produktionskosten geht. Durch neue Materialien kann beispielsweise die Lebensdauer von Maschinen oder die Robustheit einzelner Bauteile deutlich erhöht werden.

Nano für die Umwelt
Aus ökologischer Sicht bringen die Nanotechnologien im Umweltbereich einen grossen Nutzen. Mit nano-optimierten Verbundstoffen lassen sich zum Beispiel leichtere und trotzdem stabile Materialien für den Fahrzeugbau herstellen. Dadurch kann bei Autos oder Flugzeugen der Treibstoffverbrauch deutlich reduziert werden.
Zudem können die Nanotechnologien auch dazu beitragen, dass herkömmliche oder erneuerbare Energiequellen wie die Sonne oder die Erdwärme effizienter genutzt und die daraus gewonnene Energie besser gespeichert werden kann.
Nano in Konsumprodukten
Weltweit werden bereits sehr viele Konsumprodukte auf dem Markt angeboten, die Nanotechnologien enthalten. Allein in den USA sind es über 1'000. In der Schweiz haben die beiden Grossverteiler Migros und Coop im Jahr 2011 zusammen rund 60 Nano-Konsumprodukte in ihrem Sortiment.
Dazu gehören vor allem Produkte aus den Bereichen Kosmetika/Toilettenartikel, Textilien, Pflegemittel für Autos und Sportgeräte. Es ist davon auszugehen, dass das Angebot an Nano-Konsumprodukten in den nächsten Jahren weiter zunehmen wird.

